• Im Jahr 2026 werden die Betreiber der Hotelbranche ihr Geschäftsmodell überdenken und sich von reinen Unterkunftsräumen hin zu erlebnisorientierten Ökosystemen entwickeln, um auf Veränderungen im Konsumverhalten der Gäste zu reagieren.
Dies war eines der Ergebnisse der neuen Ausgabe der „Intimate Roundtable Conversations“, die Ende Februar vom Hospitality Culture Institute unter dem Motto „Intimate Roundtable Conversations“ organisiert wurde. „Hotel 2026: Von der Unterkunft zum Erlebnis“.
Die Veranstaltung brachte über 50 Führungskräfte und Fachleute aus der Hotelbranche zusammen, die ihre Analysen auf die Transformationen anwandten, die der Sektor derzeit durchläuft.
Die Gäste dieser Ausgabe waren:
• Alexandra Pârvu – Hotelvertreterin für Vertrieb und Marketing, REPCEE
• Teodora Saitos – Revenue & Strategy Director, Euforia Retreat & Spa
• Ioana Dăncănăț – General Managerin, Matca Hotel Relais & Châteaux
• Alexandru Pițu – Betriebsleiter, Casa Timiș Wellness- und Spa-Resort
• Ana-Maria Duduleanu – Mitbegründerin & Eventplanerin, Blue and Origins
Die Diskussionen behandelten Themen wie die Neupositionierung von Hotels in der Erlebnisökonomie, die Integration von Wellness- und Gastronomieangeboten in das Hauptangebot, den Kostendruck und die Notwendigkeit betrieblicher Effizienz, aber auch, wie Technologie und Daten eine an das zunehmend volatile Konsumverhalten angepasste Umsatzstrategie unterstützen können. Zu den wichtigsten Schlussfolgerungen der Debatte gehören:
Das Hotel als Reiseziel, nicht nur als Infrastruktur
Die Teilnehmer betonten, dass die Differenzierung nicht mehr ausschließlich durch Design oder Lage erfolgt, sondern durch die Stimmigkeit des Konzepts und die Fähigkeit des Hotels, mit Hilfe von Gastronomie und Veranstaltungen, Wellness und integrierten lokalen Erlebnissen unvergessliche Kontexte zu schaffen.
Dynamischer Preisansatz in einem unvorhersehbaren Kontext
Die schwankende Nachfrage und das veränderte Buchungsverhalten zwingen Hotels zu einer dynamischen Preisgestaltung und kontinuierlichen Datenanalyse. Schnelle Entscheidungen und Flexibilität werden zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen.
Das Gästeerlebnis beginnt schon vor dem Check-in.
Kommunikation, Markenbildung und eine konsistente Online-Botschaft beeinflussen die Wahl eines Reiseziels entscheidend. Hotels werden daher ermutigt, eine klare Identität zu entwickeln und langfristige Beziehungen zu ihren Gästen aufzubauen, anstatt sich nur auf einmalige Buchungen zu beschränken.

Standardisierung und betriebliche Effizienz
Angesichts des Margendrucks und des Personalmangels suchen die Betreiber nach einem Gleichgewicht zwischen Personalisierung und klar definierten Prozessen, die Konsistenz und Kostenkontrolle gewährleisten, ohne das Kundenerlebnis zu beeinträchtigen.
„Mit zunehmender Reife der Hotelbranche wird deutlich, dass es keine Universallösungen mehr gibt. Jedes Hotel sucht nach seinem eigenen Gleichgewicht zwischen Erfahrung, Effizienz und strategischer Positionierung. Deshalb sind persönliche Treffen, in denen Branchenführer offen über die realen Herausforderungen und die schwierigen Entscheidungen sprechen, die sie treffen müssen, unerlässlich. Nur durch ehrlichen Dialog und den Austausch von Know-how können wir zukunftsfähige Modelle entwickeln.“ sagte Florin Maxim, Gründer des Hospitality Culture Institute.
Über vertrauliche Gesprächsrunden
Intimate Roundtable Conversations ist der praxisorientierte Think Tank des Hospitality Culture Institute – ein strategisches Dialogformat in kleinen Gruppen, das relevante Führungskräfte, Unternehmer und Fachleute der HoReCa-Branche zusammenbringt, um die hohen Anforderungen der Branche eingehend zu analysieren. Jede Ausgabe widmet sich einem relevanten Thema, das aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird: operativ, unternehmerisch, investitionsbezogen und konsumentenbezogen.
Um einen echten Austausch von Ideen und Standpunkten zu fördern, finden die Treffen unter den Chatham-House-Regeln statt. Dies gibt den Teilnehmenden die Freiheit, die gewonnenen Erkenntnisse zu nutzen, ohne Meinungen oder Zitate öffentlich zu nennen. Dieser Ansatz schafft den notwendigen Rahmen für offene, relevante und lösungsorientierte Gespräche, die einen direkten Beitrag zur Weiterentwicklung des Gastgewerbes leisten.
Das Hospitality Culture Institute (HCI) ist die europäische Forschungs- und Führungsplattform, die untersucht, wie Gastronomiekultur, Gastfreundschaft und Dienstleistungen menschliches Verhalten und wirtschaftlichen Wert prägen. Das HCI nutzt die Gastronomie als lebendiges Labor für die Erlebnisökonomie und bringt Führungskräfte, Forschende und Entscheidungsträger zusammen, um nachhaltige, nutzerzentrierte Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Quelle des Artikels: Pressemitteilung Institut für Gastfreundschaftskultur
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