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Das französische Baguette – im UNESCO-Weltkulturerbe

• Der Nationale Bäckerverband Frankreichs hat eine Petition eingereicht, um das französische Baguette, ein weltweit bekanntes Produkt, als Kulturerbe anzuerkennen. Sie sagen, dass auf diese Weise das von Bäckern aller Länder übernommene Produkt vor der Globalisierung geschützt wird, ohne seinen Namen, seine Form, sein Rezept, seine Zutaten und seine Backtechniken zu verlieren.

„Bagheta wird von der ganzen Welt beneidet. „Wir müssen das Rezept und die Expertise, die wir haben, beibehalten und deshalb muss es auf der UNESCO-Liste stehen“, sagte der französische Präsident Emmanuel Macron gegenüber der BBC.
Die französische Gesetzgebung schützt das Baguette seit 1993. Bäcker dürfen nur vier Zutaten verwenden: Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz, es darf nicht eingefroren werden und es dürfen keine Konservierungsstoffe hinzugefügt werden.

Präsident Emmanuel Macron hat angekündigt, dass er alle Maßnahmen unterstützen wird, die ergriffen werden, damit der französische Staffelstab in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wird.

Französisches Baguette – kultureller Wert

Das UNESCO-Erbe schützt die kulturellen Werte der Welt und trägt dazu bei, den Menschen ihre Bedeutung bewusst zu machen. Produkte wie neapolitanische Pizza, belgisches Bier oder Washoku-Gastronomie aus Japan finden sich auf dieser Liste. Auch für Tapas hoffen die Spanier auf Anerkennung.

Die Geschichte der Zauberstäbe ist ziemlich schlecht dokumentiert, obwohl bekannt ist, dass sie in einer anderen Form existierten, lange bevor sie diesen spezifischen Namen trugen. Historiker glauben, dass der Entstehungszeitpunkt der heutigen Baguetteform mit zwei wichtigen Momenten zusammenhängt: dem Aufkommen von Dampföfen in Frankreich und dem Erlass der französischen Regierung aus dem Jahr 1920, der es den Bäckern untersagte, ihre Arbeit am Tag vor 4 Uhr aufzunehmen der Morgen.

Das Aufkommen von Dampföfen in Frankreich wird dem österreichischen Offizier August Zang zugeschrieben, der die ersten derartigen Öfen zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Paris brachte.

Das zweite Ereignis, das zur Entstehung des Baguettes, wie wir es heute kennen, geführt hätte, ereignete sich im Jahr 1920, als die französische Regierung ein Gesetz ausarbeitete, das es Bäckern verbot, vor 4 Uhr morgens zu arbeiten. Obwohl das Gesetz den Bäckern mehr Freiheiten einräumte, brachte es auch die Unmöglichkeit mit sich, rundes Brot nach der traditionellen Methode zu backen und es zum Frühstück zum Verkauf bereitzuhalten. Baguettes erwiesen sich in diesem kritischen Moment für die Bäckerzunft als perfekte Lösung: Da sie lang und dünn waren, ließen sie sich viel schneller zubereiten und backen, sodass sie der Öffentlichkeit zum Verkauf angeboten wurden, die sie schätzte und täglich in den Verzehr überführte.

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