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ITM Suceava kündigt Kontrollen in Brotfabriken und Getreidesilos an

Die Territoriale Arbeitsinspektion (ITM) Suceava kündigt an, dass sie Überprüfungen bei Arbeitgebern durchführen wird, die bei ihrer Arbeit chemische Produkte verwenden. Der Zweck dieser Maßnahmen besteht darin, zu prüfen, wie die Mindestanforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz eingehalten werden können, da chemische Stoffe die häufigsten Berufskrankheiten verursachen. Laut ITM-Aktionsplan werden die Kontrollen zwischen Juli und September 2020 stattfinden.

In Getreidesilos und Bäckereibetrieben besteht die Gefahr von Bränden, Selbstentzündungen oder starken Explosionen. Diese stellen große Gefahren dar und sollten vermieden werden ITM Suceava überprüft alle Unternehmen, die Tätigkeiten zur Annahme, Konditionierung, Lagerung und Verwertung von Agrar- oder Backwaren durchführen.

"Das Bewusstsein von Arbeitgebern und Arbeitnehmern für die im Produktionsprozess bestehenden Gefahren ist sehr wichtig, wobei jeder Teilnehmer entsprechend seiner Rolle im Produktionsprozess Maßnahmen ergreifen muss", erklärte Romeo Butnariu, Leiter von ITM Suceava.

Brotfabrik

Den Gefahren, denen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgesetzt sind

Bei den technologischen Prozessen, die bei den Tätigkeiten in Silos, Brotfabriken und Fabriken zur Herstellung von Mischfutter stattfinden, werden Mineralstaub und Pflanzenstaub freigesetzt, die beide schädlich sein können. Während mineralischer Staub gesundheitsschädliche Auswirkungen hat, trägt der im Produktionsprozess freigesetzte pflanzliche Staub maßgeblich zur Entstehung von Bränden oder Explosionen bei. Die Vermischung von Pflanzenstaub mit Luft und Feuerquelle kann echte Tragödien verursachen. Generell gilt: Je feiner die Staubpartikel, desto größer die Gefahr.

Explosionen können laut Pressemitteilung von ITM Suceava auch durch die Lagerung von Sonnenblumenkernen und Sojaschrot in den Zellen der Silos ausgelöst werden, in denen Bedingungen für die Freisetzung pyrophorer Gase geschaffen werden.


Jährlich werden in der EU-28 mehr als 100.000 berufsbedingte Krebstodesfälle registriert, was 53 % der arbeitsplatzbedingten Todesfälle entspricht. In diesem Zusammenhang betrachtet die Europäische Kommission die Prävention von Berufskrankheiten als Herausforderung für den EU-Strategischen Rahmen für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2014–2020.

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