• Die Agrarrohstoffpreise starteten diese Woche stark, sowohl in Chicago als auch an der Euronext.
Die Getreidepreise blieben stabil, im Gegensatz zum stetigen Rückgang in der letzten Woche. Während die Nachfrage weiterhin gedämpft bleibt, stehen erneut Bedenken hinsichtlich des Angebots und der Geopolitik im Mittelpunkt. Hervorzuheben ist die Zunahme der Spannungen im Schwarzen Meer, nachdem die russischen Behörden bekannt gegeben haben, dass eine Rakete im Hafen von Asow gelandet sei. Dies geschah nur wenige Tage nach der Beschädigung der Logistikinfrastruktur in Odessa.
Händler beobachten aufmerksam die Situation in Russland, wo die Aussaat nicht sehr schnell voranschreitet. Mit einer Aussaat von 8,27 Millionen Hektar Wintergetreide hinken die Erzeuger hinterher, was der Episode von 2020 nicht unähnlich ist, die in einigen Regionen zu einem Rückgang der Winterweizenanbaufläche führte. Gleichzeitig entwickeln sich die Exporte in Russland und der Ukraine weiterhin gut, was die verfügbaren Mengen für die zweite Saisonhälfte einschränken dürfte.
Auf der Ölsaatenseite war es Palmöl, das mit einem Anstieg der Charts den Trend vorgab. Es folgten Sojabohnen und schließlich Raps, deren Preis stark anstieg und bei 475 €/t schloss. Die Sonnenblumenernte wird genau beobachtet, da sie aufgrund der Regen- und Windvorhersage für die französischen Ebenen in den kommenden Tagen für einige Zeit blockiert sein wird.

Amerikanischer Markt
Sojabohnen führten die erste Sitzung der Woche an und brachen aus dem entscheidenden Bereich von 10 $/Bu aus. Die Stabilität der Palmölpreise, gepaart mit Sorgen über die Wetterbedingungen in Brasilien, erklärten diesen Schritt größtenteils. Tatsächlich wurde im südlichen Zentralgebiet weniger als 1 % des Landes besät. Bei Mais liegt der Prozentsatz bei 26 %.
Letzter Bericht USDA zeigte gute Fortschritte bei der Maisernte: 14 % der geernteten Ernte lagen leicht über dem Durchschnitt der letzten Jahre von 11 %. Unterdessen wurden 13 % der Sojabohnen geerntet, während die Sommerweizenernte kurz vor dem Abschluss steht. Gleichzeitig wurden durchschnittlich 25 % des Winterweizens ausgesät.
Zitate Euronext 23.09.2024 (GMT+1)
Weizen (€/t)
| Dezember 2024 | 220,25 | +4,25 |
| März 2025 | 230,50 | +5,00 |
| Mai 2025 | 234,75 | +4,75 |
| September 2025 | 230,75 | +4,25 |
| Dezember 2025 | 235,75 | +4,50 |
Mais (€/t)
| November 2024 | 206,00 | +4,25 |
| März 2025 | 213,75 | +4,50 |
| Juni 2025 | 217,00 | +5,00 |
| August 2025 | 218,75 | +3,75 |
| November 2025 | 215,00 | +3,50 |
Raps (€/t)
| November 2024 | 475,25 | +12,50 |
| Februar 2025 | 478,50 | +11,75 |
| Mai 2025 | 480,00 | +11,00 |
| August 2025 | 460,25 | +11,25 |
| November 2025 | 462,75 | +11,25 |
Artikel geschrieben von Gabriela Dan, Chefredakteurin Arta Albă
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