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Barry Callebaut erforscht Alternativen zu Kakao angesichts des Klimawandels und des wirtschaftlichen Drucks.

• Barry Callebaut und Planet A Foods arbeiten zusammen, um nachhaltige Alternativen zu Schokolade zu entwickeln.

Der weltgrößte Schokoladen- und Kakaoproduzent, das schweizerisch-belgische Unternehmen Barry Callebaut, hat eine Partnerschaft mit dem deutschen Start-up angekündigt. Planet A Lebensmittel zur Entwicklung nachhaltiger Alternativen zu herkömmlicher Schokolade, ohne Verwendung von Kakao.

Die Initiative ist eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlichen Lösungen und die zunehmend dringlichen Herausforderungen im Zusammenhang mit Kosten und Klimawandel.

Die neue Alternative, genannt ChoVivaDas Produkt wird aus Sonnenblumenkernen und anderen regional verfügbaren Zutaten hergestellt und bietet ein ähnliches Geschmacks- und Texturerlebnis wie klassische Schokolade. Die Partnerschaft ermöglicht die weltweite Expansion des Produkts und stärkt gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit von Barry Callebaut gegenüber Marktschwankungen. Das Unternehmen betont, dass traditioneller Kakao weiterhin das Kerngeschäft bildet, prüft aber innovative Möglichkeiten zur Diversifizierung seines Angebots.

ChoViva

Industrie unter Druck

Die Ankündigung fällt zeitlich mit Berichten über einen deutlichen Rückgang der Absatzmengen zusammen, der teilweise durch Preiserhöhungen zur Deckung gestiegener Rohstoffkosten kompensiert wurde. Barry Callebaut hat außerdem ein Forschungsprojekt zur zellulären Kultivierung von Kakao in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften initiiert.

Diese Entwicklungen deuten auf einen möglichen Wandel in der Schokoladenindustrie hin, wo der Druck auf die Kakaoernte – bedingt durch Klimawandel und Marktinstabilität – Innovationen vorantreibt. Auch wenn kakaofreie Alternativen zunächst Nischenprodukte bleiben mögen, signalisieren sie eine strategische Anpassung an die veränderten Umwelt- und Verbraucherbedürfnisse. Die Zukunft der Schokolade scheint somit auf nachhaltigere Lösungen ausgerichtet zu sein, ohne dabei die Tradition gänzlich aufzugeben.

Artikel geschrieben von Gabriela Dan, Chefredakteurin Arta Albă

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